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Geschichte

Geschichte

Die Geschichte des "Höffer Hof" geht bis auf das Jahr 1900 zurück. Hier wurde eine Gastwirtschaft unter dem Namen Heinrich Tönnies betrieben. Die Familie Altenrath kaufte im Jahr 1928 das Objekt an der Straße "Kreis Mülheim am Rhein Nr. 770" (heute Scherfbachtalstrasse 8-10) von der Familie Ricken. Diese hatte es kurzfristig als landwirtschaftlichen Kleinbetrieb weitergeführt.

Drei Jahre nach einem tödlichen Verkehrsunfall von Jacob Altenrath in Köln Mühlheim heiratete seine Tochter Maria 1933 den Holzfäller Jakob Oberließen aus Züschen im Sauerland.

Von da an führten sie gemeinsam die Pension ohne Alkoholausschank in der heutigen Scherfbachtalstrasse 8-10 sowie die Kolonialwarenhandlung, die bis 1926 noch im heutigen Höffer Weg 7 von Ihnen betrieben wurde.

Der zweite Weltkrieg hatte für die Familie Altenrath sowohl schmerzliche Verluste zu beklagen, als auch glückliche Momente des Wiedersehens zu verzeichnen. So fielen beide Brüder von Maria Oberließen, geb. Altenrath. Während der Kriegsjahre mußte Maria den Betrieb in der heutigen Scherfbachtalstrasse alleine mit den fünf Kindern Maria (geb. 1935), Paula (geb. 1936), Magret (geb. 1937, verstorben 2006), Josefine (geb. 1938) und Walter (geb. 1939, verstorben 2012) betreiben. Ihr Mann Jakob kam erst 1945 wohlbehalten aus der Kriegsgefangenschaft in Frankreich zurück und fortan bauten sie als Familie den Betrieb wieder auf.

Wenige Jahre später wurde der jüngste Sprössling Günter (geb. 1948) geboren.

Am 17. Juli 1952 erhielten Jakob und Maria Oberließen die Vollkonzession als Gastwirt mit der Erlaubnis zum Ausschank alkoholischer Getränke. Die Aufschrift des Betriebs lautete seit 1950 „Kaffee Pension Höffer Hof“

In den folgenden Jahren wurden die Schänke und der Gastraum so ausgebaut, dass bis heute insgesamt 110 Gäste Platz nehmen können.

Elisabeth Altenrath (geb. Weber) starb 1963. Sie stand bis zuletzt Ihrer Tochter Maria und Ihrem Schwiegersohn Jakob Oberließen mit Rat und Tat zur Seite. Leider erlebte sie den Umzug des Lebensmittelladens im Jahre 1967 in den Neubau, der heutigen Scherfbachtalstrasse 12, nicht mehr mit. Diesen führte Maria´s Tochter Josefine bis ins Jahr 1974.

Jakob Oberließen verstarb im Jahre 1973 im Alter von 67 Jahren. Sein Sohn Günter heiratete 1975 die Einzelhandelskauf Hildegard Dumjahn aus Odenthal-Scheuren. Im gleichem Jahr übernahmen Günter und Hildegard den elterlichen Betrieb.

Sohn Marc wurde 1977 und Tochter Petra 1980 geboren.

In den folgenden Jahren wurden einige Änderungen vorgenommen. So enstand ein ebenerdiger, barierefreier Sanitärbereich, die Kegelbahn wurde zu einem Veranstaltungsraums mit 30 Personen umgebaut und über dem Restaurant wurde der Wohnbereich aufgestockt. Die Gartenterrasse wurde ebenfalls neu gestaltet und so konnte 2000 die Silberhochzeit und das Betriebsjubiläum der Familie Oberließen gefeiert werden.

Kurz nach den Feierlichkeiten 2001 verstarb Günter´s Mutter Maria, die wie Ihre Mutter Elisabeth bis zuletzt einen großen Anteil am Erfolg des Höffer Hofs hatte.

Im Jahre 2003 kam Günter´s und Hildegard´s Tochter Petra nach Ihrer Hotelfachlehre und Weiterbildung zurück und arbeitet seitdem im elterlichen Betrieb. 2012 heiratete sie ihren langjährigen Freund Gerhard v. Marschall aus Köln, der 2013 in den Betrieb einstieg.

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